Hier zunächst die ersten "Bergschadenkundlichen Analysen":

Der Rat des Bezirkes Schwerin beauftragte die ihm unterstellte "Bezirksstelle für Geologie" mit der Anfertigung der Bergschadenkundlichen Analysen, der Prüfung von Nachnutzungsmöglichkeiten des Altbergbaus sowie von Vorschlägen zur Verwahrung der alten Bergwerksanlagen.
Die erste erarbeitete Bergschadenkundliche Analyse betraf das stillgelegte Kali-und Steinsalzbergwerk Conow bei Malliß im Landkreis Ludwigslust-Parchim.
Beim Lesen dieser Kopie sollte der Leser/-in Nachsicht üben betr. die optische Qualität. Im Jahre 1975 gab es noch keine moderne Schreibtechnik heutiger Tage. Die Schreibmaschinen waren alt, die Qualität des verwendeten Kohlepapiers gering.
Der Autor musste wochenlang in den Archiven nach Dokumenten aus der aktiven Zeit der bergbaulichen Arbeiten recherchieren; das Wort "Digitalisierung" war noch nicht erfunden.
Das bergmännische Risswerk war gottlob erhalten, lagerte aber im Staatsarchiv in Magdeburg.
Soll heißen: kein Vergleich zu den heutigen Möglichkeiten der Erarbeitung bergschadenkundlicher Gutachten sowohl in der Recherche als auch in der Objektaufnahme vor Ort.

Für die Jahre bis 1990 sind keine weiteren Erkundungsarbeiten an den Schächten dokumentiert. Die Anlagen wurden sporadisch kontrolliert und die bereits 1977 begonnenen jährlichen Messungen zur Senkungsentwicklung der Tagesoberfläche fortgesetzt.

Auf die Geschichte der Gewinnung von Kali- und Steinsalz in Mecklenburg wird im folgenden Abschnitt näher eingegangen.

 

Zum Schluss noch einge Veröffentlichungen betreffend die Begutachtung salinarer Zerstörungen / stillgelegter Kali- und Steinsalzbergwerke: