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Auch in Mecklenburg-Vorpommern wurden einst Braunkohle sowie Kali- und Steinsalze im Untertage-Bergbau gewonnen.

Die Anzahl der stillgelegten Bergwerksanlagen ist  - im Vergleich z. B. mit dem Land Sachsen-Anhalt, wo es insgesamt 101 Altkalischächte gibt, von denen in den letzten 10 Jahren erst 28 Objekte  untersucht und gesichert wurden (Stand 2015) -  gering. Dennoch bedarf jedes dieser Objekte einer besonderen Aufmerksamkeit.

Im Folgenden soll aufgezeigt werden, wie und mit welchen Mitteln und Methoden der Bergbau- und öffentlichen Sicherheit hierzulande genüge getan wurde und wird.
Die inzwischen stillgelegten bergbaulichen Anlagen   - der sogenannte A l t b e r g b a u -   erforderten nach Erlass der "Verwahrungsanordnung vom 19. Oktober 1971" (GBl. DDR 1971 II S. 621; gem. Einigungsvertrag heute fortgeltendes Recht)   u. a. von den Räten der Bezirke Maßnahmen zur Erkundung, Begutachtung, Sicherung, Verwahrung und Überwachung  der selbigen.

Beginnend mit den ersten "Bergschadenkundlichen Analysen", welche auf der Grundlage umfangreicher Archivrecherchen und Objektuntersuchungen Mitte der 1970er Jahre betrieben wurden reicht diese Darstellung bis ins Jahr 2016.

Seit je her stehen diese alten Bergbauanlagen unter bergamtlicher Aufsicht. Zur Zeit des Erlasses der Verwahrungsanordnung war die Bergbehörde Staßfurt, heute ist das Bergamt Stralsund zuständiges Aufsichtsorgan.
Dieser Behörde sei auch für die Bereitstellung von Dokumenten zur inhaltlichen Gestaltung dieser Website gedankt.

Die teilweise schlechte Qualität gescannter Dokumente aus DDR-Zeiten   - einst getippt auf alten Schreibmaschinen und Blaupapier -   sei entschuldigt.